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Freitag
14
März 2025

KSW mit deutlich besserem Geschäftsergebnis

Das Kantonsspital Winterthur (KSW) hat 2024 mehr Patientinnen und Patienten behandelt als im Vorjahr. Dabei ist es dem KSW gelungen, das Verhältnis von erbrachten Leistungen und eingesetzten Ressourcen erheblich zu verbessern. Es resultiert ein Verlust von 21,6 Mio. CHF, was einer Verringerung des Vorjahresverlusts um 27,9 Mio. CHF entspricht.

Die Zahl der am KSW behandelten Patientinnen und Patienten ist gegenüber dem Vorjahr stark gewachsen. Insgesamt behandelte das KSW 30’933 Personen stationär (+10,2 %), verzeichnete mit 2154 Babys einen neuen Geburtenrekord (+7,4 %) und führte 343’382 ambulante Konsultationen durch (+5,1 %). Als Zentrumsspital bleibt das KSW gefordert, Veränderungen in der Nachfrage zu erkennen und sein Angebot anzupassen, wenn sich eine Erhöhung des Bedarfs an Diagnostik und Therapie abzeichnet. So wurde 2024 beispielsweise in Räume für medizinischen Onkologie und Zytostatikaherstellung investiert. Auch Erweiterungen in der Akutgeriatrie befinden sich in Umsetzung.

Ausgabenwachstum gebremst

Infolge der höheren Auslastung konnte der Ertrag gesteigert werden: Er wuchs insgesamt um 7,8 % von 606,0 Mio. CHF auf 653,1 Mio. CHF. Der Aufwand stieg dank striktem Kostenmanagement und verbesserten Abläufen unterproportional zum Ertrag auf 674,7 Mio. CHF (+2,9 %). Somit hat das KSW das Verhältnis von erbrachter Leistung und eingesetzten Ressourcen 2024 deutlich verbessert. Es resultiert ein Verlust von 21,6 Mio. CHF, was einer Verbesserung von 27,9 Mio. CHF gegenüber dem Vorjahr entspricht. Mit einer Eigenkapitalquote von 47,6 % verfügt das KSW über eine solide finanzielle Basis.

CEO Guido Speck: «Das KSW hat eine hohe Anziehungskraft für Patientinnen und Patienten, was sich im Leistungswachstum zeigt. Zudem haben wir Abläufe und Ressourcennutzung angepasst und dadurch das Verhältnis von Aufwand und Ertrag erheblich verbessert. So konnten wir den Verlust gegenüber dem Vorjahr um 27,9 Mio. Franken reduzieren und haben damit ein wichtiges Etappenziel zurück in die Gewinnzone erreicht.»

Eingeleitete Massnahmen zeigen Wirkung

Als Zentrumsspital will das KSW seinen Patientinnen und Patienten auch in Zukunft die bestmögliche Behandlung bieten und gleichzeitig attraktiv bleiben für qualifizierte Fachkräfte. Dazu braucht das KSW langfristig stabile Finanzen. Das Spital packt deshalb weitere Digitalisierungsschritte, Prozessoptimierungen und den Abbau von Bürokratie an. Gleichzeitig wird es die Steuerung der Kapazitäten weiter verbessern. Das strikte Kostenmanagement wird beibehalten. Das KSW hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2026 wieder in die Gewinnzone zurückzukehren.

Für ergänzende Auskünfte stehen CEO Guido Speck und CFO Daniel Imhof zur Verfügung:

14. März 2025

  • 12.30–14.00 Uhr
  • Tel. 052 266 26 00

Kontakt

Kantonsspital Winterthur
Direktionsstab | Kommunikation
Brauerstrasse 15, Postfach
8401 Winterthur
Tel. 052 266 26 00
kommunikation@ksw.ch

Das Kantonsspital Winterthur (KSW) ist ein Spital nach öffentlichem Recht und das Zentrumsspital im Grossraum Winterthur. Mit mehr als 4’000 Mitarbeitenden und 500 Betten stellt das KSW eine umfassende medizinische Grundversorgung für eine Viertelmillion Einwohnerinnen und Einwohner sicher. Über sein Einzugsgebiet hinaus erbringt das KSW hochspezialisierte medizinische Leistungen für eine halbe Million Menschen. Im Jahr 2024 behandelte das Listenspital rund 31’000 Patientinnen und Patienten stationär und verzeichnete 343’382 ambulante Konsultationen. Mit gut 770 Auszubildenden – knapp die Hälfte davon Assistenzärztinnen und -ärzte – gehört das KSW im Kanton Zürich zu den führenden Bildungsbetrieben im Gesundheitswesen.